Carpenters “Sie leben!” und “Die Fürsten der Dunkelheit” mit Zombie-Magazin-Booklets!

verfasst am 4.Dezember 2014 von Markus Haage

Seit dem 25.11.2014 gibt es nun DIE FÜRSTEN DER DUNKELHEIT auf Blu-ray. Zusammen mit SIE LEBEN bilden sie den ersten und zweiten Teil der John-Carpenter-Collection von Studiocanal. Beide Filme wurden als limitierte Mediabooks veröffentlicht. SIE LEBEN in Deutschland erstmalig auf Blu-ray. Für beide Mediabooks durfte ich die Booklets erstellen. Ein Auszug aus SIE LEBEN findet ihr weiter unten. 🙂

SIE LEBEN gibt es auf Amazon.de: https://amzn.to/2IOo9Fp

DIE FÜRSTEN DER DUNKELHEIT gibt es exklusiv bei http://www.alphamovies.de/

Für DIE FÜRSTEN DER DUNKELHEIT wurde das Booklet als Mini-Ausgabe des Zombie-Magazins gestaltet (die Idee kam erst nach der VÖ von SIE LEBEN auf … :/ ). Der Text zu DIE FÜRSTEN stellt einen kleinen Rückblick auf die Produktionsgeschichte dar, während SIE LEBEN eher als eine Art analytische Retrospektive daherkommt. Ich hoffe, beide Texte werden den Lesern gefallen.

Hier ein Auszug aus SIE LEBEN:

“Schon immer sah Carpenter in SIE LEBEN gewisse Parallelen zu der gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Realität der 1980er-Jahre. Carpenter wollte dem amtierenden Präsidenten Ronald Reagan, wie er es selbst bezeichnete, den „Stinkefinger“ zeigen. Dessen Wirtschafts- und Sozialpolitik, auch als Reagonomics bekannt, wühlten die 1980er-Jahre auf. Die Reichen wurden unter anderem durch massive Steuervergünstigungen reicher, während die Armen immer ärmer wurden (Stichwort: Trickle-Down-Economics). Stellenabbau und Deindustrialisierung setzten vor allem der Arbeiterschaft zu. Die Folgen waren Massenarbeitslosigkeit, Verarmung und Perspektivlosigkeit. Eine Lebensrealität, die von einem andauernden multimedialen Bombardement in allen Lebensbereichen aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt wurde. SIE LEBEN war für Carpenter, so wie er es selbst immer und immer wieder betont hat, ein Statement gegen die (realen) 1980er-Jahre und all das, wofür sie eigentlich standen, woran sich aber niemand erinnern will.”

Markus Haage

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Mein Name ist Markus Haage, Chefredakteur und Herausgeber vom Neon Zombie-Magazin. Es gibt nicht sonderlich viel spektakuläres über mich zu erzählen. Ich führe ein sehr langweiliges Leben. Aber falls es doch jemanden interessiert, freue ich mich immer über einen Besuch meiner Website www.markus-haage.de! Danke im Voraus!