Die zehn coolsten „Freitag der 13.“-Morde!

verfasst am 17.Mai 2008 von Neon Zombie

Ob mit der Machete, einem Fleischerbeil, einer Knochensäge, einer Fritöse, Pfeil und Bogen oder seiner puren Körperkraft – Jason Vorhees, Geißel des Crystal Lakes, ist bei der Vollführung seiner Mordtaten immer äußerst kreativ. Nach nunmehr zehn Filmen, sowie einem Spin-Off und Remake, ist es an der Zeit die coolsten Morde der klassischen „Freitag der 13.“-Filmserie zu küren…

(© Paramount Pictures)

10. Tod im Rollstuhl – „Freitag der 13. – Teil 2“ (1981)
Normalerweise sind Menschen mit Behinderung sowie Kleinkinder für Jason tabu. In Teil 6 wird er sogar später die Chance haben einen kompletten Kindergarten niederzumetzeln, lässt jedoch von den lieben Kleinen ab. Beim Rollstuhlfahrer Mark hätte dies auch gegolten – tja, wenn er nicht die goldenen Regel gebrochen hätte: Fang nichts mit Frauen an! Sex (in welcher Form auch immer) sollte für jeden Teen, der einen Horrorfilm überleben möchte, ein absolutes No-Go sein. Leider hielt er sich nicht daran – und bekommt dafür Jasons Machete in den Kopf gerammt und düst spektakulär eine Treppe herunter…

(© Paramount Pictures)

9. Voll auf die Nüsse – „…und wieder ist Freitag der 13.“ (1982)
Dieser Mord schmerzt schon beim Hinsehen…Tja, da will man mal ’ne colle Type sein und den weiblichen Geschlecht seine artistischen Künste vorführen und dann kommt Jason Vorhees von hinten angeschlichen und versaut einem die Show. Mit einem gekonnten Macheten-Hieb haut er seinem Opfer genau zwischen die Beine. Beinahe zweigeteilt sinkt dieser zu Boden… Gibt es eine grausamere Art und Weise zu sterben? Ach, ja – die Liste geht noch weiter…

(© Paramount Pictures)

8. Korkenzieher – „Freitag der 13. – Das letzte Kapitel“ (1984)
George McFly (aka. Crispin Glover) hatte es ja nie besonders leicht im Leben, was wohl auch darauf zurückzuführen ist, das er ein wohl etwas eigenartiger Zeitgenosse ist – doch dies hat er nun auch nicht verdient. Eigentlich wollte er nur einen Korkenzieher zwecks Öffnung einer Weinflasche aus der Küche holen, doch bevor er überhaupt nachschauen konnte, hatte er den Korkenzieher bereits in seiner linken Gummihand stecken. Als ob das noch nicht ausreichen würde, bekommt er von Jason auch noch ein Schlachterbeil in den Kopp gerammt…

(© Paramount Pictures)

7. Schlafsack-Kill – „Freitag der 13. – Jason im Blutrausch“ (1988)
Im siebten Aufguss darf sich Jason mit Telekinese herumschlagen – und dem Schlafsack eines weiblichen Teens, welche nach dieser Aktion definitiv nicht mehr aufwachen wird. Sicherlich – hier gibt’s kein Blut und kein Gedärm. Es ist einfach nur vollkommen bösartig-cool. Jason zieht sein schreiendes Opfer im Schlafsack eine Weile hinter sich her, um es dann seelenruhig gegen einen Baum zu schmettern… Ursprünglich sollte Jason ganze sieben Mal sein Opfer mit aller Wucht gegen den Stamm donnern, bis man im Schneideraum entschied, dass bei einem einzigen Mal die Wirkung viel drastischer wäre. Gute Entscheidung, dafür Platz 7.

(© Paramount Pictures)

6. Knochensäge – „Freitag der 13. – Das letzte Kapitel“ (1984)
Das Jason eine richtig fiese Sau sein kann, dürfte hinlänglich bekannt sein und auch wenn Axel, der Leichenhallenwart, dies bis jetzt noch nicht wußte – spätstens nach Jasons Wiederauferstehung weiß er es. Eigentlich wollte er nur mit einem Tässchen Kaffee den hübschen Damen im Fernsehen beim Aerobic zuschauen – doch Herr Vorhees steht bereits mit einer Knochensäge hinter ihm und sägt ihm die Gurgel auf. Natürlich wäre dies für Jason viel zu unspektakülar – weswegen Axels Kopf auch gleich noch um 180 Grad gedreht wird…

(© Paramount Pictures)

5. Eingeknickt – „Freitag der 13. – Jason lebt“ (1986)
Sheriff Michael Garris wollte eigentlich nur seine Tochter Megan (wahrscheinlich das hübscheste Friday-Chick…) vor Jason schützen. Doch nachdem Herr Vorhees bereits seine beiden Deputies ermordet hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis er sich auch den obersten Gesetzeshüter des Ortes vornimmt. Brutal knickt er den Sheriff nach hinten um – bis sein Hinterkopf seine Hacken berühren. Sieht man sonst nur im chinesischen Zirkus… Einen ähnlichen Mord vollführt Jason auch im Spin-Off „Freddy vs. Jason“ (2003) – hier nimmt er allerdings ein Klappbett zur Hilfe…

(© Paramount Pictures)

4. Druckreif – „Freitag der 13. – Jason lebt“ (1986)
Allerspätestens ab Teil 3 wurde ein Großteil der „Friday“-Morde komödiantisch angelegt. Auch Teil 6 kommt hieran nicht vorbei – und so wird einem weiblichen Teen im Wohnwagen der Kopf zerquetscht. Es fließt zwar kein Blut – aber ihr schmerzverrzerrtes Gesicht hinterlässt dafür einen tiefen Abdruck in der Wohnwagenwand… und in unserer TopTen-Liste!

(© New Line Cinema)

3. Getöse in ’ner Fritöse! – „Jason goes to hell – Die Endabrechnung“ (1992)
Zugegeben: in „Jason goes to hell – Die Endabrechnung“ tritt Herr Vorhees nur recht spärlich auf. Seine Seele ergreift Besitz von mehreren unbescholtenen Bürgern, die daraufhin seine Taten vollführen – doch diese sind nicht minder blutig, als wenn Jason sie selber durchgeführt hätte. Kurz vor dem Finale des Films stattet Jason (in einem anderen Körper) einem kleinen Imbiss seinen Besuch ab. Das Ergebnis: mehrere Todesopfer, von denen der Koch mit brachialer Gewalt zuerst in die Fritöse gesteckt und dann auf die Grillstation geschmissen wird. Nebenbei wird der Chefin auch noch das Kinn in den Kopf gedrückt. Tja, das ist Jason. Quantität und Qualität gehen hier Hand in Hand…

(© Warner Bros. Ent.)

2. Immer einen kühlen Kopf behalten… – „Jason X“ (2001)
Wie im vorrangeganenen Fall wird hier Jasons Opfer ebenfalls in eine sehr ungesunde Brühe gesemmelt. Unterschied: hier spielt es nicht in einem Imbiss, sondern auf einer Raumstation ab – und anstatt heißen Fett, friert flüssiger Stickstoff das Gesicht des Opfers ein. Als ob das noch nicht genug wäre, wird der tiefgefrorene Kopf auch noch an der Tischkante zerdeppert…

(© Paramount Pictures)

1. Augen gerade aus! – „…und wieder ist Freitag der 13.“ (1982)
Platz 1 für den unglaublichsten 3D-Mord aller Zeiten! Teil 3 des „Friday“-Franchises stand ganz im Glanze des populären 3D-Kinos. Vorteil: hier brauchte man nicht einmal eine nervige 3D-Brille! Denn alle Effekte wurden so angelegt, dass sie dem Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes sofort ins Auge sprangen. Oder wie im vorliegenden Fall auch umgekehrt. Jedenfalls war es so gedacht. Ob es funktionierte, soll jedem selbst überlassen werden. Nichtsdestotrotz muss zumindest für einen der 3D-Morde der erste Platz eingeräumt werden, denn sie sind die perfekte Kombination aus allen „Friday“-Morden. Sie sind sichtbar ein Effekt, sie sind übertrieben-kreativ, sie besitzen einen gewissen Ekel und (nachvollziehbaren) Schmerz. Platz Eins für das herausplatzende Auge!

(© Warner Bros. Ent.)

Ehrenplatz: Pamela Vorhees’ Enthauptung – „Freitag der 13.“ (1980)
Wenn man schon eine TopTen-Liste für die besten „Friday“-Morde erstellt, dann dürfte selbstredend Pamela Vorhees’ Enthauptung aus Teil 1 nicht fehlen. Die Krux: Hier ist Jason nicht am Werke, sondern Adrianne King als Alice – einzige Überlebende aus Teil 1 (bei Teil 2 hat sich das Thema dann wieder gegessen). Mit einem schwungvollen Hieb (und in Zeitlupe) wird Pamela der Kopf abgesäbelt – eine der bekanntesten Filmszenen des modernen Horrorkinos! Während der Kopp bereits am Boden liegt, sieht man Pamelas Hände noch nach dem leeren Raum auf ihren Schultern greifen. Trivia nebenbei: Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass diese Hände recht grob und beharrt sind. Hierbei handelte es sich nicht um Betsy Palmers Greifer, sondern um die von Taso Stavrakis, Tom Savinis Assitent.

An Freitag dem 13., im Jahre 2008, wird ein neuer „Freitag der 13.“-Film in die Kinos kommen, der im besten Falle ein neues Franchise in die Wege leiten wird. Ob es wieder zehn Filme (plus ein Spin-Off) ergeben wird, steht noch in den Sternen – allerdings lässt sich wohl hoffen, dass der Horror-Fan mit nicht minder blutigen Morden rechnen darf. Man darf gespannt sein…

Neon Zombie

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Mein Name ist Markus Haage, Chefredakteur und Herausgeber vom Neon Zombie-Magazin. Es gibt nicht sonderlich viel spektakuläres über mich zu erzählen. Ich führe ein sehr langweiliges Leben. Aber falls es doch jemanden interessiert, freue ich mich immer über einen Besuch meiner Website www.markus-haage.de! Danke im Voraus!