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Exklusiv: Vier neue Titel zum diesjährigen HARD:LINE Filmfestival! Deutscher Body-Horror! Spanische Volkssagen! Portugiesischer Historien-Slasher! US-hispanischer Teen-Schocker!

verfasst am 13.März 2026 von Markus Haage

Das Hard:line Filmfestival startet in fünf Wochen erneut durch! Dieses Jahr größer und wilder als jemals zuvor. Vier Tage lang werden vom 16. April bis zum 19. April (plus Nachspielzeiten!) Genrefilme aus aller Welt im Regensburger Ostentorkino und in den Kinos im Andreasstadl auf den großen Leinwänden präsentiert. Nicht nur Deutschland-, sondern auch Weltpremieren! Teils in Anwesenheit der Filmemacherinnen und Filmemacher! Neben Spielfilmen finden auch wieder Kurzfilme ihren Platz, die wiederum vom Publikum für den prestigeträchtigen Méliès Award nominiert werden können. Mehr Liebe zum Genrefilm geht nicht.

Das diesjährige Artwork von Christian Fernández Larrere.
(© Hard:line Film Festival. All Rights Reserved.)

Aber jetzt die heiße Frage: Was läuft eigentlich? Der bairische Filmpodcast „Viva La Movielución“ und die nordrhein-westfälische Website Scary-Movies.de haben bereits einige Titel verraten, nun darf das niedersächsische Print-Magazin Neon Zombie® vier weitere Filme leaken … So viel vorweg: Freut euch unter Anderem auf deutschen Body-Horror, spanisch-französische Volkssagen, portugiesischen Historien-Slasher und US-hispanischen Teen-Schocker!


Deutschland-Premiere: „THE VIRGIN OF THE QUARRY LAKE“

Während ihre Heimat an einer Wirtschaftskrise zerbricht, zerbricht Nati an der Anwesenheit einer cooleren Konkurrentin. Bis sie schwarze Magie in sich entdeckt. Was sollte die Welt sonst auch stoppen?

Eine bedrückend schwüle, finster faszinierende „Coming of Rage“-Story vor dem Hintergrund des Staatsbankrotts Argentiniens 2001/2002, der zur sozialen Katastrophe samt Massenarmut führte. Getränkt im Blut verprügelter Obdachloser, gerissener Jungfernhäutchen und abgebissener Unterlippen. Durchsetzt von Selbstsucht, Konkurrenzkampf und Fixiertheit auf Geld. So feinfühlig wie schonungslos inszeniert, hat der Film viel, subtil, zu sagen. Etwa zu schwarzer Magie. Und der Beschissenheit der Dinge.


Deutschland-Premiere: „THE FLESH ITSELF“

Drei Kriegsdeserteure landen auf ihrer Flucht vor der Armee im abgelegenen Haus eines sadistisch veranlagten Irren, der sie mit wahrer Finesse quält – und ein infernalisches Geheimnis hütet.

Vor dem Hintergrund eines der blutigsten Konflikte in der Geschichte Südamerikas, der über 400.000 Menschenleben forderte, entwickelt Regisseur Ian SBF eine so bedrückende wie schockierende, hoch immersive Kreuzung aus psychologischem und übernatürlichem Horror. Dabei schreckt er vor extremem Gore nicht zurück. Besonders beeindruckend ist jedoch die dichte, hoffnungslose Atmosphäre, die Opfer und monströsen Täter an einem ausweglosen Ort vereint, der ein infernalisches Geheimnis birgt.

Director’s Spotlight: „ERREMENTARI“

Ein grimmiger Schmied schlägt dem Teufel ein Schnippchen: Paul Urkijos Spielfilmdebüt ist die twistreiche Verfilmung einer alten Volkssage um Moral und Religion, die uns direkt in die Hölle führt.


Eine unglaublich atmosphärische und unterhaltsame Verfilmung der baskischen Version einer uralten Volkssage, die es als „Der Schmied und der Teufel“ auch in die Sammlung der Gebrüder Grimm schaffte. Was wie ein düsterer Horrorfilm anno 1835 beginnt, wandelt sich bald zur Dark Fantasy mit wachsenden, teils sehr politischen Comedy-Anteilen. Neben dem liebevollen, authentisch wirkenden Setdesign beeindruckt vor allem die bildgewaltige Kameraarbeit – und das herrliche Oldschool-Dämonenkostümdesign.

Deutschland-Premiere: „HIMMELSKÖRPER“

Beeindruckender Mix aus Body Horror, Sci-Fi und Drama: Ein immer näher kommender fremder Planet zieht Benni in seinen Bann. Gleichzeitig macht sein Körper eine schockierende Verwandlung durch …

Filmszene aus Henry Han Ming Khos Body-Horror „Himmelskörper“.
(© Henry Han Mingh Kho. All Rights Reserved.)

Regisseur und Produzent Henry Kho lebt in Berlin. Nach seinem Bachelor-Abschluss in Mediendesign und Film an der Fachhochschule Mainz begann er sein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Er arbeitet freiberuflich als Produktionsassistent und Regieassistent sowie als Beleuchter und Kameramann für Fernsehfilme und Werbespots. Nach einigen Kurzfilmen ist HIMMELSKÖRPER sein Spielfilmdebüt. Mit dem er beweist, dass Genre aus Deutschland keinen ausgetretenen Pfaden folgen muss.


Das waren nur vier weitere Titel … aber was für welche! Das Hard:line-Filmfestival wird dieses Jahr neben dem Ostentor-Kino auch die Kinos im Andreasstadl bespielen. Dauerkarten waren schon nach vier Minuten ausverkauft, aber keine Sorge! Dieses Jahr gibt es Nachspielzeiten. Somit genug Chancen für jeden!

Alle Informationen erfahrt Ihr auf der offiziellen Website unter www.hardline-filmfestival.com, wo ihr auch die Tickets kaufen könnt!

Im Anhang noch einige Foto-Impressionen vom letzten Jahr.

Das Team von „The Behemoth“.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Chad war bereits zum dritten Mal da.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Darauf ein Likör von Penninger.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Kurz vor der Premiere von „It Feeds“.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Wahrhaftig die (Rock-)Stars am Abschlussabend.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Rauchen ist ungesund.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Das Ostentor-Kino.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Sinnvolle Kombination.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Posen vor der Fotowand.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Zwei Podcasts in einem Bild.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Der Schöpfer des Plakatmotivs.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Nach der Weltpremiere müssen Autogramme geschrieben werden.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Cans Autogramm war heiß begehrt.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Treffen der Profis.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Gastgeber und Gast.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Auch das Landshuter Kurzfilmfestival war persönlich vor Ort.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Virtuelle Realitäten.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Kurzfilme stehen immer hoch im Kurs.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Can und Dominic während der Masterclass.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Ein Lichtstrahl im dunklen Kinosaal.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Der Schallplattenteller wird gedreht.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Das zwölfte, aber sicherlich nicht das letzte Hard:line FIlm Festival.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Treue Zuschauer.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Antipeewee rockt das Kino.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Florian bedankt sich bei Antipeewee.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
CF Brenner bei der Premiere von „It Feeds“.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Aislinn Clarke stellt ihren zweiten Spielfilm vor.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Florian und Manu bei der Preisverleihung.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Die Masterclass im Sucher.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Nur ein Teil des Teams hinter dem Festival.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Immer im Kontakt bleiben.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Dominic Saxl moderierte die Masterclass mit Can Evrenol.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Can stellt einen seiner Filme vor.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Lange Gänge.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Chad im Smartphone.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Domo am Drücker.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Die Filme auf dem Rücken.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Es darf gerockt werden.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Cthullhu!
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Chan Evrenol und Stefan Schimek vom Weird Weekender-Festival.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Kai Bogatzki bei der Weltpremiere seines neuen Films.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Diskussion um den deutschen Genrefilm.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Ein Kinosaal im Bann des Thrash-Metals.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
CF Benner rockt das Ostentor-Kino.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Chad Archibald stellt seinen neuen Film vor.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Nochmal Antipeewee; nur von hinten.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)
Antipeewee rocken den Kinosaal.
(© Markus Haage. All Rights Reserved.)

Markus Haage

Über Markus Haage 2302 Artikel
Mein Name ist Markus Haage, Chefredakteur und Herausgeber vom Neon Zombie-Magazin. Es gibt nicht sonderlich viel spektakuläres über mich zu erzählen. Ich führe ein sehr langweiliges Leben. Aber falls es doch jemanden interessiert, freue ich mich immer über einen Besuch meiner Website www.markus-haage.de! Danke im Voraus!