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Steht die Fangoria vor dem Aus?

verfasst am 12.Februar 2017 von Markus Haage

Der Tod der Printmedien erreicht nun auch die Nischenpublikationen.

Die Fangoria, seit 1979 “the first in fright”, wird mit “hoher Wahrscheinlichkeit” eingestellt werden. 😞 Bereits im letzten Jahr erschien sie nur noch unregelmĂ€ĂŸig, seit Oktober 2015 wurde keine Print-Ausgabe mehr an den Zeitschriftenhandel ausgeliefert, eine der regulĂ€ren Ausgaben von 2016 gab es sogar nur noch digital, eine weitere Print-Ausgabe nur noch auf direkter Bestellung. Ken Hanley, der ehemalige Chefredakteur sagte, dass es nur noch eine minimale Chance gibt, die Zeitschrift in Printform unter einem neuen Besitzer fortzufĂŒhren. Er gehöre nicht mehr zum Team und wĂŒnscht der Fangoria alles Gute, glaube aber selber nicht mehr an eine FortfĂŒhrung unter der jetzigen FĂŒhrung. Man könnte meinen, dass hier ein Ex-Mitarbeiter verbittert ist, dies wĂŒrde aber keinen Sinn ergeben. Henleys Stelle wurde aus finanziellen GrĂŒnden gestrichen, die Fangoria kĂ€mpft schon lange ums Überleben und im letzten Jahr mussten zig traditionsreiche Nischenmagazine, wie etwa Video Watchdog, ihre Arbeit einstellen. Es passt somit leider ins Bild.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber diese scheint nach Henleys Überzeugung wirklich sehr klein zu sein.

‐ Markus Haage

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Mein Name ist Markus Haage, Chefredakteur und Herausgeber vom Neon Zombie-Magazin. Es gibt nicht sonderlich viel spektakulĂ€res ĂŒber mich zu erzĂ€hlen. Ich fĂŒhre ein sehr langweiliges Leben. Aber falls es doch jemanden interessiert, freue ich mich immer ĂŒber einen Besuch meiner Website www.markus-haage.de! Danke im Voraus!