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The Real Ghostbusters, die Serie zum Film

verfasst am 30.August 2014 von Markus Haage

Es war Ghostbusters-Tag, hier kommt Eintrag Nummer Vier! Mit dem wir uns auch erst einmal thematisch verabschieden. Es war ein schöner Tag. #nationalghostbustersday

Spricht man über die Ghostbusters, so kommt man zweifelsohne um die Zeichentrickserie nicht herum, die nach dem immensen und unerwarteten Erfolg des Films in Auftrag gegeben wurde. Für diese nahm man einige inhaltliche Änderungen vor. Slimer wurde quasi der trollige Hausgeist der Ghostbusters, der gar kommunizieren konnte, und die Geisterjäger selber wurden optisch etwas umgemodelt. Die Serie lief unter dem Titel THE REAL GHOSTBUSTERS, da es bereits eine (vollkommen andere) Serie mit dem Titel GHOSTBUSTERS gab. Ernie Hudson war der einzige Schauspieler, der für eine Sprechrolle seines Charakters (Winston) vorsprach. Die Rolle ging aber komischerweise an Arsinio Hall, einen afro-amerikanischen Komiker, der einige Jahre später eine der populärsten Late Night Shows der US-TV-Geschichte moderieren sollte (des Weiteren kennen ihn vllt. die meisten Leser als Eddie Murphys Kumpel in DER PRINZ AUS ZAMUNDA). Die Zeichentrickserie lief von 1986 bis 1991 und wurde seitdem unzählige Male wiederholt.

Basierend auf der Zeichentrickserie wurde auch eine Toyline ins Leben gerufen, die über Jahre hinweg geupdatet wurde. Zweifelsohne eine der populärsten Spielzeugreihen, die jemals produziert wurde. Als Kind hatte ich sie (fast) alle. Die Toyline nahm sich viele Freiheiten und präsentierte gar unterschiedliche Ecto-Fahrzeugen, die weder in der Serie, geschweige denn im Film vorkamen. Dasselbe galt auch für die zahlreichen Geister. Dennoch legte man als Gimmick viel Wert auf Interaktivität. Jeder Geist und auch jeder Ghostbuster konnte etwas besonderes. Dies lag wahrscheinlich an anderen damals populären Toylines, wie etwa Transformers oder Masters of the Universe, die dem selben Prinzip folgten, bzw. es etablierten.

1988 (ab der dritten Staffel) wurde die Serie in SLIMER! AND THE REAL GHOSTBUSTERS umbenannt. Die Serie wurde optisch massiv verändert. So auch der Grundton. Weniger gruselig, mehr spaßig. In Europa hatte die Serie daraufhin keinen so großen Erfolg mehr. Insgesamt wurden 147 Episoden produziert, doch die 91 Folgen der ersten beiden Staffeln sind die weitaus bekannteren, die auch in Deutschland in der Endlosschleife liefen und hierzulande auch für die bekannten Hörspiele von Europa recycelt wurden.

Markus Haage

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Mein Name ist Markus Haage, Chefredakteur und Herausgeber vom Neon Zombie-Magazin. Es gibt nicht sonderlich viel spektakuläres über mich zu erzählen. Ich führe ein sehr langweiliges Leben. Aber falls es doch jemanden interessiert, freue ich mich immer über einen Besuch meiner Website www.markus-haage.de! Danke im Voraus!