Protest vor den Warner Studios

verfasst am 9.Januar 2018 von Neon Zombie

Ohjemine. Protest vor den Warner Studios. “Protest”.

Mit großem Tam-Tam haben Fans von Zack Snyders DC-Filmen (“Man of Steel”, “Batman V Superman”, “Justice League”) eine Petition gestartet, damit Warner Bros den Director’s Cut zu “Justice League” veröffentlicht. Dieser (wie Snyders gesamte DC-Filme) wurde durch ewig neue Auflagen komplett verändert. Fast ein Viertel des Films wurde unter Joss Whedons Regie neu gedreht, die Komponisten (immerhin Hans Zimmer) ersetzt, mehr als 40 Minuten herausgeschnitten (um auf eine kommerziellere Lauflänge von unter zwei Stunden zu kommen). Der fertige Film ist eine Art Frankensteins Monster. Zusammengeflickt, nicht lebensfähig. Fans haben nun nach großen Ankündigungen vor den Warner Bros Studios in Kalifornien für ein Release von Snyders Version demonstriert. Dreizehn Fans, um genau zu sein. Eigentlich vierzehn, wenn man den Fotografen mitzählt.

Ob das die Mächtigen beeindruckt? Puh. Ich mochte “Man of Steel” und “Batman V Superman” sehr und bin rückblickend sogar überrascht, dass Snyder nicht vorher ausstieg (schon “BvS” war ein derber Kompromiss-Film, Batman sollte ursprünglich noch gar nicht mitspielen und wurde auf Druck von Warner reingeschrieben), aber man muss auch realistisch sein. Das Ding ist tot. Das Interesse nicht vorhanden. Kommerziell uninteressant. Niemand gibt nun 10 oder 15 Millionen US-Dollar (wenn das reicht) aus, um den Snyders Cut auch nur halbwegs fertigzustellen. Egal, ob 13 oder 14 Fans vor den Studio kostümiert demonstrieren. Und das war nicht hämisch gemeint. Es ist einfach nur Realität.

Neon Zombie

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