“The Terminator” feiert Geburtstag!

verfasst am 26.Oktober 2014 von Markus Haage

Heute vor 30 Jahren, am 26. Oktober 1984, startete James Camerons THE TERMINATOR in den US-Kinos.

Der Film gilt heute als Kult-Klassiker und einer der legendärsten Sci-Fi-Actioners der 1980er Jahre, obwohl ich den ersten Teil eigentlich eher als Sci-Fi-Horror bezeichnen würde. Insgesamt zog der Film mehrere Comic-Reihen, Videospiele, eine TV-Serie und vier Film-Fortsetzungen nach sich, von denen allerdings nur die erste, TERMINATOR 2 – TAG DER ABRECHNUNG, einen echten inhaltlichen Mehrwert darstellte. Der im nächsten Jahr kommende fünfte Teil mit dem Titel TERMINATOR: GENESYS soll Fortsetzung und Reboot in Personalunion sein. Was auch immer das bedeuten mag.

Der erste Teil bietet eigentlich eine in sich geschlossene Handlung dar. Dies wird vor allem durch eine entfernte Endsequenz deutlich. Hier wird gezeigt, dass die Fabrik, in der der Terminator vernichtet wurde, Cyberdine Systems gehört (die Firma, die die künstliche Intelligenz Skynet erschaffen wird, die wiederum die Menschheit vernichten will). Somit ein grandioser Loop, der bereits vom zweiten Teil inhaltlich stark abgeschwächt wird.

Zweifelsohne wurde James Cameron bei der Arbeit zu THE TERMINATOR von Harlan Ellisons OUTER LIMITS-Episoden SOLDIER und DEMON WITH A GLASS HAND inspiriert. Das Design der apokalyptischen Zukunft in SOLDIER lässt dieses stark erkennen. Dennoch wäre es vollkommen unfair, Camerons Film darauf zu reduzieren.

Der Erfolg des ersten Films, vor allem auf Video, sorgte für eine kaum überschaubare Zahl an teils sehr amüsanten aber inszenatorisch unterirdischen Kopien.

In Deutschland war der erste Teil lange Zeit indiziert und nur geschnitten erhältlich. Die Augenoperation wurde minimal gekürzt. Mittlerweile ist Teil 1 ungeschnitten und ab 16 Jahren freigegeben, überall verfügbar. Auf dem Foto sieht man im Hintergrund den Dummy von Schwarzenegger. Eine Arbeit vom legendären SFX-Meister Stan Winston.

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Markus Haage

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Mein Name ist Markus Haage, Chefredakteur und Herausgeber vom Neon Zombie-Magazin. Es gibt nicht sonderlich viel spektakuläres über mich zu erzählen. Ich führe ein sehr langweiliges Leben. Aber falls es doch jemanden interessiert, freue ich mich immer über einen Besuch meiner Website www.markus-haage.de! Danke im Voraus!